So, nun habe ich endlich mal etwas Zeit, um mich mal wirklich um den Blog zu kümmern! ;) Es ist seltsam, dass ich erst den 4./5. Tag hier bin, denn die internationalen Studenten hatten schon einige Aktivitäten und es kommt mir vor wie Wochen, die vergangen sind! Aber beginnen wir am Anfang
15.08.
Natürlich hatte ich vieles wieder aufgeschoben und so musste noch nachts bis 2 gepackt und gewerkelt werden! Sensationelle 3 Stunden später musste ich schon wieder aufstehen und mich fertig machen! Nach der langen Wartezeit ging es nun endlich los! Noch schnell von der Familie verabschieden und dann Richtung Flughafen. Dort traf ich zwei ganz mutige Mädels (Danke Karsta und Mary), die zu einer Studentenunwürdigen Zeit aufgestanden sind, um mich zu verabschieden! Als auch noch die restlichen Verabschiedungszeremonien getan waren, bestieg ich endlich den Flieger von Leipzig nach Düsseldorf. Verlief ganz ok, obwohl ich mich wie ein Erstfliegender aufgeführt haben muss und der Businessman neben mir schon etwas nervig dreinschaute. Ich hatte nämlich noch meinen Funkwecker an und größte Panik, dass man davon abstürzen kann. ;) In Düsseldorf musste ich dann über 2 Stunden warten, weil irgendwas bei LTU nicht geklappt hatte. So ging das Flugzeug dann auch mit Verspätung in die Luft! Was ich lustig finde bei solchen Flügen: Leid und Freud stehen sich nah bei einander. Ich freute mich riesig, als das Flugzeug startete und die Luftlöcher bringen ja auch nochmal extra-fun. Jedoch eine Frau vor mir krallte sich panisch in die Armlehne und sah aus, als ob sie gleich ohnmächtig wird. Is schon witzig! (Natürlich nicht für Leute mit Flugangst, sorry!) 10 elende Stunden später kam ich endlich am Miami International Airport an! Hatte mich mit einer Hamburgerin angefreundet und es ist interessant, wieviel man mit einem fremden Menschen
gemeinsam habe kann (zb. war sie schonmal in Stellenbosch, Südafrika...). Auf jeden Fall kam ich ca 15.30 Uhr Ortszeit an und musste noch durch alle Passkontrollen, bis ich dann endlich um 18 Uhr, etliche Zentimeter kleiner (das nächste mal nehm ich weniger mit...) ins Taxi stieg und zur Uni fuhr! Dort musste ich dann zu einer residential hall gehen um meinen schlüssel abzuholen (was auch alles super geklappt hat) und dann mit meinen tausend sachen zu den apartments. Dort angekommen kam leider die erste Ernüchterung. Obwohl der Campus echt toll aussieht, erinnern mich die apartments hier eher an ein 1-2 Sterne Hotel in Italien oder so. (Schlimmer bei den dorms, die sehen aus wie Gefängnis…). So, da war ich nun, ganz allein, denn es war niemand von meinen roommates und flatmates da. Ich konnte noch nichtmal die Sachen auspacken, denn schon musste ich zum Treffen mit den anderen Leipzigern. Endlich waren wir alle in Miami angekommen! Um darauf anzustoßen sind wir zum sunsetplace gegangen (eine zu Fuß recht weit entfernte Einkaufs- und Restaurantmeile). Danach noch in einen amerikanischen Supermarkt um mal zu sehen, was es hier so alles gibt! Im Bett bin ich dann 24 Stunden nach dem Aufstehen gelandet, leider nicht müde (...seltsam), sodass ich die Nacht nicht wirklich durchschlief! Trotzdem war ich endlich angekommen!
16.08.-19.08.
Viel ist passiert seitdem! Ich habe schon 2 meiner Mitbewohner getroffen und das Apartment hat
sich schon mächtig verändert und ist etwas persönlicher geworden. Ich habe eine Menge anderer internationaler Studenten getroffen, die meisten aus Deutschlands Nachbarländern. Ich habe meine Sachen in den nicht sehr geräumigen Schranken verteilt und mir es etwas gemütlicher gemacht. Viel gegessen (for free, es g
ab hier viele welcome-partys), etwas gefeiert (in coconut grove), etwas Sonne getankt, viiiieeeel gelaufen, einiges nützliches gekauft, viel Englisch gesprochen, in der Sonne geschwitzt, in geschlossenen Räumen gefroren, gut geschlafen und mit Super-Palmen-Blick
aufgewacht, einem Hypnotiseur bei der Arbeit zugeschaut, ein Krokodil im Uni-See gesehen, viele Mückenstiche bekommen und vieles mehr!;-)
Ich schicke auf jeden Fall ganz viel Sonnenschein nach Deutschland (So viel wollen wir hier nämlich nicht…) und hoffe alle Studenten haben schöne Ferien, exchange-students auch viel Spaß in ihren jeweiligen Ländern und alle anderen sollen den Sommer genießen! Bienvenidos a Miami!
hey klein ellü...
AntwortenLöschenist wunderschön zu lesen, dass es dir doch scheinbar recht gut geht! ich mag hier grad auch nicht mehr weg...
ich komm zu dir und du versteckst mich in deinem kämmerlein,ja? ich fang auch die käferchen!
fühl dich voll viel umärmelt...