Am Nachmittag des 10.01. sollte nun unsere Maschine zurück nach Miami gehen, Zeit genug um uns noch ein Museum anzuschauen. Und so verabschiedeten wir uns erstmal von Nina, da ihre Reise nun nur noch nach New York und dann nach Österreich zurück ging. Im Internationalen Spionage Museum hatten wir dann alle unseren Spaß und erkundeten selbst als Spione auf einer Mission die Geschichte von CIA und Co. Zum Schluss verabschiedeten wir uns dann noch von Stefan, der auch nach Hause nach Österreich ging. Nur noch zu 4. fuhren Masa, Alberto, Fernando und ich also zum Flughafen von Washington, und nachdem Fernando von der Flughafenpolizei ausgiebig gefilzt wurde ging es wieder „nach Hause“ nach Miami. Das war er also schon wieder gewesen, der große Roadtrip, den wir so lange geplant hatten und auf den wir uns so sehr gefreut hatten. Ein Monat war vergangen, viel ist passiert und vor uns stand das zweite Semester an der University of Miami! Bitte hier für Washington Fotos klicken!!
Freitag, 22. Mai 2009
Letzte Station des 1. Roadtrips: Washington D.C.
Am Nachmittag des 10.01. sollte nun unsere Maschine zurück nach Miami gehen, Zeit genug um uns noch ein Museum anzuschauen. Und so verabschiedeten wir uns erstmal von Nina, da ihre Reise nun nur noch nach New York und dann nach Österreich zurück ging. Im Internationalen Spionage Museum hatten wir dann alle unseren Spaß und erkundeten selbst als Spione auf einer Mission die Geschichte von CIA und Co. Zum Schluss verabschiedeten wir uns dann noch von Stefan, der auch nach Hause nach Österreich ging. Nur noch zu 4. fuhren Masa, Alberto, Fernando und ich also zum Flughafen von Washington, und nachdem Fernando von der Flughafenpolizei ausgiebig gefilzt wurde ging es wieder „nach Hause“ nach Miami. Das war er also schon wieder gewesen, der große Roadtrip, den wir so lange geplant hatten und auf den wir uns so sehr gefreut hatten. Ein Monat war vergangen, viel ist passiert und vor uns stand das zweite Semester an der University of Miami! Bitte hier für Washington Fotos klicken!!
Mittwoch, 4. März 2009
Philadelphia, Pennsylvania
Und wiedermal sind wir so gut durch den Verkehr gekommen,
dass wir viel zu zeitig an unserem Zielort angekommen waren.
Da wir immer noch nicht einchecken konnten, mussten wir uns erstmal einen bequemeren Ort zum Zeitvertreib suchen. Hierfür fanden wir einen typischen Fastfood Laden in der Innenstadt. Und so gab es Bagels und Toasted Baguettes zum Frühstück. Danach schauten wir uns schon mal ein bisschen die Stadt an. Ich muss sagen, dass mir Philadelphia sehr gut gefallen hat. Wahrscheinlich ist das hier wieder der „Europa-Faktor“, weil Philadelphia einige ältere Häuser hatte und die Stadt somit auch einen gewissen Charme hatte. (Was man von Miami ja in dieser Art und Weise nicht behaupten konnte.) Nachdem wir endlich unser 20-Mann-Zimmer im Hostel bezogen hatten, machten wir uns auf die richtige Sightseeing Tour. Und endlich war uns auch das Wetter gnädig gestimmt. Bei geradezu frühlingshaften Temperaturen wurden wir von Sonne und Vögelgezwitscher verwöhnt. Da ging es zuerst zur Liberty Bell, die berühmte Glocke mit dem Riss, die in ihrem eigenen Museum stand. Gut beschützt von mehreren Sicherheitsvorkehrungen. Naja, das waren wir in Amerika ja nun schon geübt: Rucksack durchsuchen, Menschen nach Waffen durchchecken und ständige visuelle Kontrolle. Dafür waren alle Museen an diesem Tag aber frei. Nachdem wir die Geschichte der Liberty Bell erfahren hatten, und sie sogar von Nahem bestaunen durften, überquerten wir die Chestnutstreet, um die Independence Hall zu erkundschaften, das Gebäude, indem die Declaration of Independence unterschrieben worden war. Nach einer kleinen Führung, entschieden sich unsere Jungs dann, dass wir unbedingt zum Art Museum besuchen mussten. Aus dem einfachen Grund, dass Sylvester Stalone in Rocky, Teil was-weiß-ich, die Treppen zu diesem Museum hochgelaufen war. Und die Stalone Fans unter uns wollten dem natürlich nacheifern. Es war ein ganz schöner Marsch, um dahin zu kommen, aber wie gesagt, Philadelphia hat wirklich schöne Häuser und die Allee zum Museum hin war auch sehenswert(Benjamin-Franklin Parkway, vorbei am Logan Square). Unter anderem gibt es noch andere Museen zu sehn, wie die Academy of Natural Sciences) und die Straße wurde gesäumt von alle Flaggen der Welt. Hier mussten sich natürlich auch alle vor Ihren Heimatflaggen fotografieren lassen. Am Art Museum angekommen, wurde dann direkt mal ein Film gedreht, um auch allen zu zeigen „Wir waren hier“. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann wieder zurück in die Stadt, die Jungens zu Fuß und die Mädels mit dem Bus :) Dort gingen wir beim Chinesen erstmal Abendessen. Im Hostel wurde sich dann nochmal etwas herausgeputzt, um sich die Partyszene von Philadelphia anzuschauen. Naja, wir sind eigentlich nur in einen benachbarten Pub gegangen, der mit: „On this site in 1897 nothing happened“ warb („Hier ist 1897 nichts passiert“). Aber da unser Hostel eine Curfew (Ausgangssperre) hatte, und sowieso etwas seltsam war, mussten wir pünktlich vor 1 im Hostel zurück sein, um nicht draußen schlafen zu müssen. Und den nächsten Tag wollten wir ja auch schon unser letztes Ziel ansteuern: Washington, D.C.
Photos von Philadelphia
Mittwoch, 14. Januar 2009
Happy New Year 2009!
Ein weiteres Jahr ist vergangen und mit einem neuen Designgeht es schwungvoll in die nächste Runde!
Seit Februar 2007 gibt es nun diesen Blog, sozusagen schon seit 2 Jahren!
Viel ist seitdem passiert, ich habe mehr von der Welt gesehen und die Welt
hat mehr von mir gesehen!
Zusätzlich zum neuen Design gibt es auch eine neue Seite. Sie ist für meine schönsten Fotos gedacht und soll das Leben, die Natur und den Menschen zeigen. Ich hoffe sie gefallen euch!
Schaut einfach unter http://evelle-photography.blogspot.com/ vorbei.
Ich wünsche also allen Lesern und Leserinnen ein wunderschönes neues Jahr,
mit vielen tollen Erlebnissen und Erfahrungen! Genießt das Leben und
schaut immer mal wieder hier vorbei! :)
Und wen es schon immer mal brennend interessiert hat, wie ich in Miami
zum Supermarkt gekommen bin, der kann sich dieses Video anschauen! :D
Freitag, 21. November 2008
Die ganze Sache nochmal von hinten aufkrempeln...
Alright folks, lange habe ich nichts von mir hören lassen und noch länger habe ich meine Reiseberichte vernachlässigt! Aber das möchte ich ändern, also versuche ich meine Gedanken zusammenzukriegen und rückblickend nochmal nach Amerika zu gehen und von meinen Reiseerfahrungen zu berichten!
Weiter geht es also mit unserer großen USA Tour im Winter. Es stand also gerade Silvester an, welches wir in New York verbrachten. Daraufhin sind wir nach Boston gefahren und trotz der eisigen Temperaturen (ich erinnere: -16°) entschieden wir uns weiter in den Norden zu reisen, nämlich direkt bis nach Kanada!
So machten wir uns also nach 2 Tagen Boston auf zur kanadischen Grenze, genauer gesagt dorthin, wo sich die Niagarafälle befinden. Doch sollte es nicht eine normale gemütliche Fahrt werden, nein, wir entschieden uns über Nacht zu fahren. So blieben uns Hostelkosten erspart! Also verbrachten wir noch den späten Abend in Boston, gingen nach unserer Harvardtour etwas essen, besuchten einen Waschsalon und bereiteten uns seelisch und moralisch auf die Reise vor. 8 Stunden sollte die Fahrt gehen und so wurde sich um die besten Plätze im Auto gestritten. Dann ging es los. Die Landschaft wurde immer verschneiter, ruhiger und abgelegener. Ich saß meistens auf der Rückbank, rechts am Fenster. Der aufopfernde Rifat zwischen mir und Masa. Stefan und Nina meistens vor uns, Alberto und Fernando in erster Reihe. Zwischendurch wurde gewechselt und so durfte auch ich mal vorne sitzen, als Nina fuhr. Auch wenn ich gar nicht gefahren bin, muss ich sagen, dass die Fahrt echt anstrengend war. Wach zu bleiben, wenn es nötig war oder zu schlafen wenn man konnte/sollte. Und irgendwann waren wir da. Wir konnten es gar nicht fassen. Es war kurz vor 8 Uhr morgens am Samstag, dem 5.1.2008. Wir hatten also wirklich die errechnete Zeit eingehalten. Doch es schien unser Glückstag zu sein, denn ab 8 öffnete schon der Niagara Falls Park. Also kein sinnloses Warten!
Man durfte kostenlos rein und so betraten wir als eine der ersten Gruppen an diesem Tag das Gelände. Zu unserem Erstaunen war es nicht ganz so kalt, das hieß die Fälle waren zum Glück nicht zugefroren. Außerdem machte sich der Temperaturunterschied zu Boston doch angenehm bemerkbar und so kamen uns die ca -5° doch recht warm vor :) Wir schauten uns also die American Falls an und nach einer kurzen Wanderung durch eine weiße Landschaft auch noch die wohl berühmteren Horseshoe Falls! Doch von der amerikanischen Seite sah man nicht so viel, also hieß es rüber über die Grenze. Doch, man kann ja nicht immer mit allem rechnen... An der Grenze zu Kanada checkte man unsere Pässe sehr akribisch, bis sich rausstellte, das Rifat mit seinem türkischen Pass allein nicht nach Kanada einreisen kann, er hätte ein Visum gebraucht... Also wieder zurück Richtung Amerika. Doch da ging das Ganze weiter. Hier waren es auf einmal die Österreicher, die uns an der Grenzstation aufhielten. Denn da Stefan und Nina ja nur ein Semester in Miami verbrachten, waren ihren Visa demzufolge seit Dezember abgelaufen. Aber zum Glück konnten die Grenzbeamten rechnen, denn man durfte mit dem Visum noch 2 Monat weiter reisen. Trotzdem hatten wir immernoch das türkische Problem, denn wir hatten ja ein Hostel gebucht in Toronto, Kanada. So fuhren wir erst einmal zur nächsten größeren Stadt: Buffallo! Hier wollten wir frühstücken und uns über die anstehenden Entscheidungen unterhalten. Nach kurzem Hin und Her war dann klar: Rifat würde in Buffallo bleiben, während der Rest von uns für eine Nacht nach Toronto fahren würde. Bevor wir aber zur Grenze zurückfuhren, schauten wir uns noch an, was Buffallo so zu bieten hatte:) Nicht viel, wie wir feststellten, bis auf die berühmten (?) Buffallo Sabres, eine Eishockeymannschaft, die einen Österreicher im Team hatte. Also schauten wir uns den Össis zu liebe gleich noch das Eisstadium an. Sowas muss man ja auch mal mitnehmen. Und nachdem Nina ihrem Bruder ein ein Trikot für sage und schreibe ca 120 $ holte, brachten wir Rifat zum Hostel und fuhren wieder Richtung Grenze. In Toronto überraschte uns dann ein super Hostel, welches uns ein BBQ und eine Bar-Tour versprach. Und da wir uns ja eh nicht in Toronto auskannten, nahmen wir das gerne an. Also ging es los, mit einer Horde von jungen Leuten. Dabei trafen wir zum Beispiel auch einen jungern Herrn, der vor einigen Wochen eine Weltreise gewonnen hat, wow! So stöberten wir von Bar zu Bar (einige Disko-like, andere mit Life-band oder stylisch und auch rustikal), eigentlich viel zu schnell, für unseren Geschmack. Es war schwer etwas trinken zu wollen und dran zu bleiben. Der Höhepunkt des Abends stellte ein Stripclub dar. Ja, richtig gehört, ein Stripclub. Naja, was soll eine Frau auch davon erwarten? Alles in allem war es aber ein recht amüsanter, schöner Abend!
Am 6.1., dem nächsten Tag, schauten wir uns dann Toronto an. Mir wurde gesagt, es sei nicht gerade der schönste Ort in Kanada, wobei man recht haben könnte. Dazu kam noch das graue, neblige Wetter, sodass man nicht mal auf den CN Tower (Canadian National) raufkonnte. Dieser ist nämlich mit 553 Metern der zur Zeit höchste Fernsehturm der Welt. Was uns aber sofort auffiel, war die umwerfende Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kandadier. Nicht dass die Amis das nicht wären, aber es war doch ein bisschen anders, da man uns andauernd Hilfe anbot. Sahen wir so verloren aus? :) So genau weiß ich aber auch gar nicht mehr was wir uns dann so angeschaut haben, naja... Auf dem Weg zurück Richtung Amerika hielten wir noch einmal bei den Niagarafällen an, um sie von der richtigen Seite bestaunen zu dürfen. Leider war auch hier das Wetter nicht allzu berauschend, aber man konnte sich ausmalen wie atemberaubend jener Blick an einem schönen Tag sein mußte. In Buffallo holten wir dann Rifat ab und gingen in ein Restaurant welches "Original Buffallo Wings" servierte, na wenigstens was. So bestellten wir also 50 Stück für uns alle zusammen, von mild bis scharf, und kämpften uns durch diese Masse. Es war ein wirklich schöner Abend, der in einer Bar endete, die leider schon viel zu früh zumachte (um 9?!) und so mußten wir uns zeitiger als geplant auf unsere Fahrt nach Philadelphia begeben.
So, dies war ein großer Teil unserer Fahrt, zumindest wenn man die gefahrenen Kilometerzahl beachtet: ca. 900 Meilen! Aber es war auch ein großer Schritt Richtung Ende unserer Tour. Es standen nur noch Philadelphia und Washington auf unserem Plan, aber die folgen dann das nächste Mal!
Fotos unserer Boston-Toronto-Buffallo-Tour.(click)
Weiter geht es also mit unserer großen USA Tour im Winter. Es stand also gerade Silvester an, welches wir in New York verbrachten. Daraufhin sind wir nach Boston gefahren und trotz der eisigen Temperaturen (ich erinnere: -16°) entschieden wir uns weiter in den Norden zu reisen, nämlich direkt bis nach Kanada!
So machten wir uns also nach 2 Tagen Boston auf zur kanadischen Grenze, genauer gesagt dorthin, wo sich die Niagarafälle befinden. Doch sollte es nicht eine normale gemütliche Fahrt werden, nein, wir entschieden uns über Nacht zu fahren. So blieben uns Hostelkosten erspart! Also verbrachten wir noch den späten Abend in Boston, gingen nach unserer Harvardtour etwas essen, besuchten einen Waschsalon und bereiteten uns seelisch und moralisch auf die Reise vor. 8 Stunden sollte die Fahrt gehen und so wurde sich um die besten Plätze im Auto gestritten. Dann ging es los. Die Landschaft wurde immer verschneiter, ruhiger und abgelegener. Ich saß meistens auf der Rückbank, rechts am Fenster. Der aufopfernde Rifat zwischen mir und Masa. Stefan und Nina meistens vor uns, Alberto und Fernando in erster Reihe. Zwischendurch wurde gewechselt und so durfte auch ich mal vorne sitzen, als Nina fuhr. Auch wenn ich gar nicht gefahren bin, muss ich sagen, dass die Fahrt echt anstrengend war. Wach zu bleiben, wenn es nötig war oder zu schlafen wenn man konnte/sollte. Und irgendwann waren wir da. Wir konnten es gar nicht fassen. Es war kurz vor 8 Uhr morgens am Samstag, dem 5.1.2008. Wir hatten also wirklich die errechnete Zeit eingehalten. Doch es schien unser Glückstag zu sein, denn ab 8 öffnete schon der Niagara Falls Park. Also kein sinnloses Warten!So, dies war ein großer Teil unserer Fahrt, zumindest wenn man die gefahrenen Kilometerzahl beachtet: ca. 900 Meilen! Aber es war auch ein großer Schritt Richtung Ende unserer Tour. Es standen nur noch Philadelphia und Washington auf unserem Plan, aber die folgen dann das nächste Mal!
Fotos unserer Boston-Toronto-Buffallo-Tour.(click)
Dienstag, 19. August 2008
Homecoming
Ein Jahr ist es her, als ich in den Flieger nach Miami gestiegen bin.
Am 15. August 2007.
Seitdem habe ich sehr viel erlebt.
Ein unglaublich schönes Jahr habe ich im Sonnenstaat von Amerika verlebt.
Am 28. Mai 2008 hieß es dann Abschied nehmen. Im Flieger schaute ich noch einmal zurück auf Miami und den wunderschönen Sonnenuntergang, den ich durch die Wolken sehen konnte.
Leicht war der Abschied ganz bestimmt nicht...
Dafür wurde ich aber herzlich in Deutschland empfangen. Meine Familie bereitete mir ein Überraschungsfest (click) mit einigen Freunden. Die letzten 3 Monate habe ich mich in die Arbeit gestürzt, bin umgezogen, habe Miaminesen in Italien und Spanien besucht und freue mich jetzt langsam wieder auf die Uni.
Wo ist die Zeit nur hin?? :)
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